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"So unterstützen wir Menschen, die wir aus Sicherheitsgründen nicht erreichen könnten"

  • Autorenbild: Vanja Crnojević
    Vanja Crnojević
  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Liebe Borderfree Family


“Ich war bei ihr, als sie bei acht verschiedenen Organisationen angerufen hat. Niemand wollte ihr helfen.”


Rana erzählt mir die Geschichte von Mayla (der echte Name bleibt aus Respekt vor ihrer Privatsphäre ungenannt), einer Mutter, deren Tochter innert zwei Wochen eine lebenswichtige Operation benötigte. Doch der Familie fehlte das Geld dafür. Und was die Mutter auch versuchte, überall stiess sie auf geschlossene Türen. Die Mühlen der Bürokratie drehen zu langsam.


Rana ist Lehrerin und passionierte Bergsteigerin. Doch was sie in den letzten Jahren in ihrer Freizeit aufgebaut hat, ist beeindruckender als all die Bergspitzen, die sie bestiegen hat: sie hat eine Liste von 300 Familien in Not erstellt, die sie alle persönlich kennt. Alleinerziehende Mütter. Ältere Menschen ohne Einkommen. Familien, die aus den umkämpften Gebieten geflohen sind. Menschen mit chronischen Krankheiten, die sich die Medikamente nicht mehr leisten können.


Sie besucht sie zu Hause. Sie hört zu. Sie bleibt im Austausch — über WhatsApp, am Telefon, bei zufälligen Begegnungen auf der Strasse. Und sie gibt ihnen Geld, damit sie sich das kaufen können, was sie am dringendsten benötigen.



Was die Familien mit dem Geld tun, entscheiden sie selbst. Eine Mutter zahlt damit die Schulgebühren für ihr neunjähriges Kind. Eine andere begleicht offene Mieten, bevor die Räumung kommt. Ein älterer Mann kauft Brennholz, bevor der Winter durch die feuchten Wände kriecht. Eine Lungenkranke zahlt die Stromrechnung, ohne die ihr Beatmungsgerät nicht läuft.


Ranas Hilfe hat dem Mädchen das Leben gerettet. Kein Hilfspaket der Welt hätte ihr in diesem Moment geholfen.


Wir haben uns entschieden, mit Rana zusammenzuarbeiten, weil wir ihr vertrauen. Und weil sie für das steht, was Borderfree ausmacht: schnelle und unkomplizierte Hilfe für Menschen in Not.


Was wir tun

In einem ersten Schritt wollen wir mit Rana zusammen 100 Familien aus ihrer Liste unterstützen. Jede Familie erhält 150 US-Dollar. Das sind insgesamt 15'000 US-Dollar.

Wenn die Sicherheitslage es zulässt, bringt Rana das Geld persönlich vorbei. Wenn der Weg dorthin zu gefährlich wird, schickt sie es über einen libanesischen Cash-Transfer-Dienst mit einem Prozent Gebühr. So erreichen wir auch Menschen an Orten, an die momentan niemand mehr sicher gelangt.


Wir prüfen sorgfältig, wer Hilfe erhält. Aber wir bevormunden nicht, wofür eine Familie sie braucht.


Warum Bargeldhilfe?

Wenn diese Form der Hilfe für dich neu ist und du dich fragst, warum wir uns dafür entschieden haben, erklären wir dir in diesem Artikel hier, welche Einwände wir ernst nehmen.


Heute geht es um das, was Rana längst tut — Menschen auf die effektivste, würdevollste und flexibelste Art und Weise zu helfen, die es gibt.


Mit 150 Franken ermöglichst du die Bargeldhilfe für eine ganze Familie.


Mit 300 Franken für zwei. Mit 750 Franken für fünf. Jeder Betrag zählt — auch ein kleinerer.


Wenn der erste Schritt gelingt, wird er nicht der letzte sein. Auf Ranas Liste stehen 300 Familien. Wir fangen heute mit 100 an.


Die Auswahl ist kontrolliert. Die Verwendung ist selbstbestimmt. Und dank Bargeldhilfe  unterstützen wir sogar Menschen, die wir aus Sicherheitsgründen derzeit nicht erreichen könnten. Machst du mit?


Herzlich


Vanja

 


 
 
 

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