| 🇱🇧 Libanon | Medizinische Nothilfe | seit 2021 |
Mobile und stationäre Klinik für Menschen ohne Zugang zum Gesundheitssystem
Das Recht auf Gesundheit ist ein Menschenrecht. Und zwar unabhängig von Aufenthaltsstatus, Einkommen oder Herkunft. Mit unserer mobilen und stationären Klinik im Libanon versorgen wir jährlich tausende Menschen am Rand der Gesellschaft.

Die Situation
Im Libanon ist die medizinische Versorgung in vielen Regionen prekär. Besonders betroffen sind syrische Geflüchtete in den Camps der Bekaa-Ebene – aber auch viele libanesische Familien können sich Behandlungen oder Medikamente nicht leisten. Staatliche Unterstützung ist kaum vorhanden, und private Kliniken sind für die meisten Menschen unerschwinglich.
Aus diesen Gründen bieten wir den Menschen in den Flüchtlingscamps und in die umliegenden Dörfern ärztliche Betreuung, Medikamente und Notfallhilfe.
Unser Team behandelt jährlich über 9’300 Patient:innen – vom Kleinkind bis zur Seniorin – oft für weniger als CHF 11.- pro Behandlung.
Unsere Antwort
Die Mobile Klinik (seit April 2021)
Unser Ambulanzfahrzeug fährt regelmässig in Flüchtlingscamps und abgelegene Dörfer. Den Patient:innen bieten wir unter anderem folgende Leistungen:
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Behandlung akuter Erkrankungen
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Betreuung chronisch Kranker
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Schwangerschaftsvorsorge und Kinderuntersuchungen
Die Stationäre Klinik (seit Oktober 2021)
Unsere Praxis vor Ort ist Anlaufstelle für komplexere Fälle und Folgebehandlungen, die Kontinuität erfordern.
Übernahme von Spitalkosten
Wenn unsere Kapazitäten nicht ausreichen, finanzieren wir lebensrettende Eingriffe wie Kaiserschnitte oder Notoperationen in Partnerkliniken.
Wirkung in Zahlen
2’500
Konsultationen
Im Jahr 2022 alleine.
CHF 11.-
pro Behandlung
Das sind die Durchschnittskosten für eine Konsultation.
9’300
Patient:innen
So viele Menschen haben wir 2024 pro Jahr behandelt.
Einblicke in das Projekt
Mehr als nur Medizin
Hinter jeder Zahl steht ein Mensch. Und hinter jedem Menschen eine Geschichte. So wie die der kleinen Vanja. Nachdem Borderfree die Spitalkosten für ihr Neugeborenes übernommen hatte, entschied eine syrische Mutter, ihr Kind nach unserer Gründerin Vanja zu benennen. Sie war zu dieser Zeit persönlich vor Ort und hatte die Hilfsaktion in die Wege geleitet.
Diese Geschichte zeigt: Für viele Menschen in Not geht unsere Hilfe weit über das Medizinische hinaus. Sie ist ein Zeichen von Hoffnung und Solidarität.
So hilft Ihre Spende
Ihre Unterstützung ermöglicht konkret:
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Medikamente und ärztliche Betreuung in der mobilen Klinik
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Finanzierung von Notfallbehandlungen und Geburten
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Kontinuität in der stationären Versorgung
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Logistik, Wartung und Löhne für medizinisches Personal
Wir brauchen vor allem freie Mittel, um flexibel auf akute und sich verändernde Bedürfnisse und Ereignisse reagieren zu können, wie im Jahr 2024, als der Nahost-Konflikt von einem Tag auf den anderen auf den Libanon übergriff.




